Schon mal vom „Schwarzen Tourismus“ gehört? „Dark Tourism“ ist ein Zweig des Tourismus, der die Gemüter spaltet. Was genau ist Schwarzer Tourismus, was macht die Faszination aus und ist das überhaupt moralisch vertretbar? Ein Überblick über das Phänomen des „Dark Tourism“

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Blogger Sebastián Cuevas auf einem mexikanischen Friedhof. Foto: S. Cuevas

Als Dark Tourist unterwegs in Korea 

Vor einigen Jahren habe ich eine sehr gute Freundin in Seoul, der Hauptstadt Südkoreas besucht. Sie war dorthin ausgewandert und ich war sehr neugierig auf ihr Leben dort, das Land und die Leute. Weil sie sich erst die zweite Woche für mich und eine weitere Freundin freinehmen konnte, war ich in den ersten sieben Tagen auf mich allein gestellt. Nach ein paar Tagen der Akklimatisierung habe ich mir mein Touriprogramm zusammengebastelt. Immer wieder stieß ich dabei auf ein hochgepriesenes Highlight: den Besuch der „DMZ“. Dabei handelt es sich um die demilitarisierte Zone, ein neutrales Gebiet mit einem ca. 2 Kilometer breiten Puffer, durch das die Grenze zwischen Süd- und Nordkorea verläuft. Die DMZ kann man als Besucher – unter einigen Auflagen – besuchen.

So ganz wohl gefühlt habe ich mich nicht bei diesem Gedanken, auch weil gerade wieder mal ein verbaler Schlagabtausch zwischen dem nordkoreanischen Herrscher KimJong-un und seiner südkoreanischen Kollegin Park Geun-hye erfolgt war. Eine Woche später kam eine weitere Freundin aus Berlin zu Besuch und zu Zweit haben wir das Heyri Art Valley besucht – eine Art hypermodernes Künstlerdorf ungefähr eineinhalb Stunden von Seoul mit dem Zug entfernt.

Auf dem Weg dahin kamen wir an einem Gebäude vorbei, das wie eine Sternwarte aussah, die aber einem anderen Zweck diente: vom Deck des Observatoriums konnte man – mit dem Fernrohr – auf ein Dorf drüben in Nordkorea schauen. Es hieß, der Ort sei ein Propagandadorf, an dem die koreanische Regierung oftmals Statisten platziert, den den Südkoreanern bzw. voyeuristischen Touristen mal zu zeigen, wie toll das Leben da drüben in Nordkorea eigentlich ist. Menschen konnten wir keine sehen, nur ein paar einsame Häuser und Bäume. 

Als ich diese Bilder in den sozialen Medien postete, kommentierte ein Bekannter von mir: „I had no idea you were a dark tourist!“ Dark Tourism? Dunkler Tourismus? Was meinte er damit? Es erinnerte mich spontan an „dark humour“, also dunklen Humor, der auch immer etwas Makaberes hat und ich verstand in ungefähr, was er damit meinen könnte.

Dass Dark Tourism, oder schwarzer Tourismus, wie man dieses Phänomen auf deutsch nennt, eine echtes Ding ist, das habe ich erst Jahre später erfahren.

Was ist Dark Tourism bzw. schwarzer Tourismus?

Einige Jahre später, ich bin beim Berlin Travel Festival im Publikum einer Diskussionsrunde. Auf dem Panel diskutieren drei Herren über ihre Faszination am dunklen Tourismus. Im Laufe des Gesprächs wird mir endlich klar, was mit diesem dunklen Tourismus gemeint ist – und bin zugleich fasziniert und auch irgendwie leicht schokiert. Was sind das für Menschen, die sich für solche Orte interessieren? Bin ich auch so ein Mensch, weil ich in Korea an einen „dunklen Ort“ gereist bin? Gibt es unterschiedliche Ausprägungen von schwarzem Tourismus und wie verhält es sich dabei eigentlich mit dem ethischen oder moralischen Aspekt?

Schwarzer Tourismus – eine Definition

„Dark Tourism“ bzw „Schwarzer Tourismus“ sind Reisen an Orte, die mit Verbrechen, Tod, Katastrophen, Krisen oder Unglück in irgendeiner Form in Verbindung stehen. Der Ausdruck „dark“ steht hier für ein dunkles, düsteres Gefühl und im krassen Kontrast zu üblichen, „schönen“ Sehenswürdigkeiten oder Urlaubszielen.

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Totenköpfe und menschliche Gebeine in Kambodscha // Foto: Jared Goldman

Typische Reiseziele von Dark Tourism

  • Unglücksorte, z.B. „Ground Zero“ in New York
  • Friedhöfe (z.B. mit sehr alten Gräbern oder mit berühmten Personen, die dort begraben sind)
  • Begrabungsstätten wie z.B. die Katakomben in Paris, wo massenhaft menschliche Knochen aufgehäuft sind
  • Orte von Massenmorden oder Genoziden wie z.B. die Killing Fields in Kambodscha oder Orte des Völkermords in Ruanda
  • Kriegsschauplätze
  • Vernichtungslager & Konzentrationslager
  • Ehemalige Wohnorte von Serienmördern
  • Orte, an denen berühmte Personen ermordet wurden (z.B. John F. Kennedy in Dallas)
  • Museen zum Thema Tod oder Krieg
  • Diktaturen
  • Hinrichtungsorte
  • „Slums“
  • Orte von Nuklearunglücken wie Tschernobyl oder Fukushima

Wo sind die Grenzen – ab wann ist ein Besuch „Dark Tourism“?

Eine gute Frage, die ich mir auch selber nicht so richtig beantworten kann. Manche Orte, wie Tschernobyl oder das Haus des „Hollywood-Mörders“ Charles Manson zählen unbestritten zu Attraktionen des dunklen Tourismus. Bei anderen Sehenswürdigkeiten oder Orten ist das nicht immer so ganz klar. Würde man die Definition sehr viel weiter fassen, wäre vielleicht schon ein Besuch in dem bei den Deutschen so beliebten Emirat Dubai ein Ort des schwarzen Tourismus, schließlich kann hier für Homosexualität die Todesstrafe verhängt werden.

Oder Minsk, wo ich diesen Sommer hinfahren werde: die weissrussische Metropole ist die Hauptstadt der letzten bestehenden Diktatur in Europa – ist das überhaupt, aus ähnlichen und weiteen Gründen, moralisch korrekt, dort hinzufahren und zählt allein die Frage nach der Ethik bereits zu einem Charakteristikum für Dark Tourism?

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Kriegswaffen im Landmine Museum in Siem Reap in Kambodscha // Foto: Jared Goldman

Ist Schwarzer Tourismus unmoralisch?

Es gibt diverse Argumente für oder gegen schwarzen Tourismus, wobei es auch stark auf die Art des Ortes – und die Intention des Touristen – ankommt. Als moralische oder ethische Bedenken gegen Dark Tourism könnte man einstreuen, das sich die Touristen sich nicht viel besser als Gaffer verhalten, die bei einem Unfall einfach nicht wegschauen können. So könnte man dem Dark Tourist vorwerfen, dass er sich am Leid anderer Menschen ergötzt, z.B. wenn er an einer Tour durch ein Armenviertel teilnimmt. Bei Besuchen von Orten, an denen schreckliche Dinge geschahen, könnte man aufführen, dass es nichts mehr als Sensationsgeilheit ist, um sich einen Kick zu holen, ähnlich wie wenn man einen Horrorfilm anschaut.

Ich möchte hier sicherlich nicht den moralischen Zeigefinder erheben (das konnte ich noch nie leiden), sondern Menschen zu Wort kommen lassen, die sich mit Dark Tourism besser auskennen als ich und mir erzählt haben, warum sie genau einen solchen Ort besucht haben. Zuvor möchte ich ein paar gängige Pro-Argumente für den schwarzen Tourismus aufführen: 

  • um einen Ort wirklich kennenzulernen, muss man sich alles anschauen, nicht nur die schönen Seiten der Hochglanzbroschüren
  • um von der Geschichte zu lernen
  • um das Unbegreifliche zu begreifen
  • Dark Tourism als Ausgangspunkt, etwas zum Positiven zu verändern

Vor kurzem hat mich ein Blogartikel sehr berührt, bei dem die Autoren über ihren Besuch einer der Killing Fields in Kambodscha berichtet haben. Hier wurden schätzungsweise über 100.00 Menschen von den Roten Khmer getötet worden. Ich habe Bloggerin Gina gefragt, warum sie sich solch einen Ort angeschaut haben:

Der Besuch von Gedenkstätten, die an einen dunklen Teil der Geschichte erinnern, ist sicherlich nicht so erfreulich wie „schöne“ Sehenswürdigkeiten. Unserer Meinung nach gehört es aber dazu, will man sich mit dem Land und der Bevölkerung auseinandersetzen.

– Gina Wildeshaus von 2 on the go

Was fasziniert Menschen am Dark Tourism?

Die Faszination an „dunklen Orten“ ist so unterschiedlich wie die Art der Orte und die Motivation der Reisenden selbst. Muss man irgendwie „seltsam veranlagt“ sein, um solche Orte zu besuchen? Ich denke nicht. Doch natürlich muss man ein gewisses Faible für obskure Orte und Geschichten, historische Ereignisse und ja, wohl auch tiefergehende Themen als nur „Die besten 5 Tipps für xyz“ haben, um sich für Dark Tourism zu interessieren. Man darf nicht außer acht lassen, dass der „dunkle Ort“ nicht zwingend der Anlass der Reise sein muss – sondern eben dazugehört, eingebettet in den geschichtlichen Kontext. 

Warum Menschen bestimmte Orte besuchen, hat viele diverse Gründe. Das können persönliche Gründe sein oder eine bestimmte Mission. Bei der Texterin & Bloggerin Andrea Halbritter trifft beides aufeinander:

Ich besuche Konzentrationslager und arbeite im Bereich Erinnerungskultur als Korrektorin, Lektorin, Texterin und Übersetzerin vom Französischen ins Deutsche sowie in Einfache und Leichte Sprache. Außerdem betreibe ich einen Blog zu Erinnerungskultur, in dem ich z. B. vergessene Konzentrationslager vorstelle. Meine Großmutter mütterlicherseits war während der NS-Zeit im Widerstand und mit Leonhard Hausmann verheiratet, einem der ersten politischen Opfer des Nationalsozialismus. Ich denke, um Ähnliches zu verhindern, ist es ganz besonders heute wichtig, nicht zu vergessen, Gedenkstätten zu besuchen und über die Opfer des Dritten Reiches zu informieren.

Andrea Halbritter von Côté Langues

Netflix-Serie „Dark Tourist“

Spätestens seit Mitte 2018, mit dem Start der Netflix Serie „Dark Tourist“ in Deutschland, ist das Thema „Dunkler Tourismus“ auch hier ein Begriff. Mich hat das Thema nicht losgelassen, seitdem ich der Panel-Diskussion gebannt gelauscht habe. Deshalb habe ich mich mit jemandem unterhalten, der seit vielen Jahren ein „Dark Tourist“ ist – ohne sich überhaupt so zu nennen. Sebastián Cuevas war einer der Diskutierenden auf dem Panel beim Berlin Travel Festival und hat mir meine vielen Fragen rund um den schwarzen Tourismus ausführlich beantwortet.

Interview mit „Dark Tourist“ Sebastián Cuevas von „Between Distances“

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Sebastián Cuevas vom Blog „Between Distances“ // Foto: S. Cuevas

Was fasziniert dich am „Dark Tourism“? 

Die Faszination kommt schon aus meiner Kindheit. Damals hatte ich schon ein Interesse für Horrorliteratur und Metal, das mich mein ganzes Leben begleitet hat. Später kam noch Geschichte dazu. Als ich dann angefangen habe zu reisen, war es für mich selbstverständlich, alle diese Interessen und meine Sensibilität für eine gewisse „dunkle“ Ästhetik zu kombinieren, und so habe ich angefangen, solche Orte zu besuchen.

Was mich daran fasziniert ist wohl abhängig vom Ort selbst. Wenn es ein Friedhof oder ein verlassenes Gebäude ist, fasziniert mich die Atmosphäre (die ich auch in Büchern oder Musik suche); wenn es sich um einen historischen Ort handelt dann ist es wiederum das Privileg für mich als Geschichtswissenschaftler in Orten zu sein, die eine große Bedeutung haben und über die ich so viel gelesen habe. Natürlich sind viele solche Orte extrem beeindruckend und einfach dort zu sein und sich es vorzustellen, wie es mal war, ist den Besuch wert.

Lustigerweise ist der „dunkle“ Aspekt eher dem Reisen untergeordnet. Ich reise nicht, um solche Orte zu besuchen — die habe ich auch in meiner Heimatstadt besucht. Ich habe „Dark Tourism“ längst bevor ich überhaupt vom Begriff etwas gehört hatte betrieben.

Deine Definition: wann ist ein Ort für dich „dark“?

Ich bin ehrlich gesagt kein Fan von diesem Begriff, denn er ist so elastisch und breit, dass die Definition davon diffus wird. Die gängige Definition sagt, dass es sich um Orte mit einer Verbindung zum Tode oder Tragödien handelt. 

Für mich können die entweder Orte mit einer Verbindung zur Tragödie oder Zerstörung sein, oder die eine gewisse Atmosphäre haben. Allerdings muss ich hier sagen, dass ich hier alles im Zusammenhang der Geschichte sehe. 

Wenn Orte keine historische Bedeutung haben interessieren sie mich eher wenig, denn für mich geht’s in erster Linie ums Lernen, nicht ums Gaffen. Sachen wie Armutstourismus oder Katastrophentourismus gehören für mich gar nicht hier, aber leider sind die das Erste, woran viele denken, wenn sie den Begriff „Dark Tourism“ hören. Leider wird diese sensationalistische Definition breiter durch die Netflix Serie verbreitet. Ebenfalls rechne ich Orte oder kulturelle Aktivitäten, die zwar mit dem Tod was zu tun haben, aber in den jeweiligen Kulturen keine dunkle Bedeutung haben, nicht dem Dark Tourism zu – denn hier wird das Label „dunkel“oft aus einer sehr westlichen Perspektive benutzt.

Grundsätzlich besuche ich „dunkle“ Orte nur im Zusammenhang mit meiner größeren Reiseerfahrung, um eben von denen zu lernen, da viele Orte eine zentrale Rolle in der Geschichte der jeweiligen Länder oder Städte spielen. 

Gibt es Grenzen – Orte, die du nicht besichtigen oder über die du nicht bloggen würdest? 

Auf jeden Fall. Wie gesagt, Armutstourismus oder frische Katastrophen sind für mich raus. Ich bin Reisender, kein Gaffer. Ich will niemanden stören, und vor allem nicht das Leid von anderen für Views missbrauchen. 

Was entgegnest du Menschen, dass es sich dabei um Katastrophentourismus handelt bzw. das nicht korrekt oder ethisch ist? 

Ich kann dann nur sagen, dass nach meiner Sichtweise der Katastrophentourismus gar kein Dark Tourism ist, aber dennoch wird diese Assoziation schon ganz stark verbreitet. Aber ich sehe mich auch nicht als Verteidiger oder Aufklärer des Begriffs. Es gibt tatsächlich viele Leute, wie in der Netflix Serie, die diese Art von „Dark Tourism“ betreiben, aber da steht die Sensationsgier vor dem Lernen, und es sollte umgekehrt sein.

Was den ethischen Aspekt betrifft: Klar kann „Dark Tourism“ unethisch sein, vor allem wenn Leute gestört werden, oder wenn das Leid von Menschen als Abenteuer vermarktet wird oder wenn mit der Geschichte nicht respektvoll umgegangen wird. Man muss in der Lage sein, sich respektvoll zu benehmen oder bei manchen Aktivitäten nicht mitzumachen. Klar kann ein Besuch in einen „dunklen“ Ort unethisch sein, aber das gleiche gilt für eine Reise nach Venedig oder ein Strandurlaub in Thailand. Die Herausforderungen vom Massentourismus gelten auch hier, so muss sich also die „Dark Tourism“ Industrie auf eine nachhaltige und respektvolle Weise entwickeln.

Ob ich moralische Probleme mit meiner Art zum Reisen habe? Überhaupt nicht!

Welcher Ort hat dich am meisten emotional berührt und warum? 

Schwere Frage, aber hier muss ich sagen das Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen war für mich sehr eindrucksvoll, eben weil ich diese Methode zur Dekonstruktion des Individuums so dermaßen pervers fand, und von einem ehemaligen Gefangenen zu hören, wie streng die Menschen dort kontrolliert wurden und ihrer Menschlichkeit beraubt hat mich wirklich so berührt, dass es mir schlecht ging. Unter den Umständen von Isolierung und physischer und psychischer Folter leben zu müssen kann und will ich es mir gar nicht vorstellen. Aber natürlich fand ich den Ort als Historiker faszinierend.

Sebastián Cuevas ist gebürtiger Amerikaner, in Mexiko aufgewachsen und lebt seit 10 Jahren in Deutschland. Er hat Geschichte und Slavistik auf BA studiert und anschließend den MA in osteuropäischer Geschichte an der Uni Heidelberg gemacht. Neben seinem Beruf als Übersetzer in Hamburg schreibt er in seinem Blog „Between Distances“ über seine Reisen an „dunkle Orte“ und die Faszination des Dark Tourism. Mehr gibt’s auf der Facebookseite und dem Instagramprofil von Between Distances.

Dieser Beitrag ist außerdem Teil der Blogparade zum schwarzen Tourismus von Michelle/The Road Most Traveled – schau unbedingt dort vorbei!

Phänomen Dark Tourism – Schwarzer Tourismus
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2 Gedanken zu „Phänomen Dark Tourism – Schwarzer Tourismus

  • 3. August 2019 um 9:05
    Permalink

    Liebe Sandra,

    danke für diesen interessanten Artikel über das Phänomen Schwarzer Tourismus.

    Es gelingt dir gut, das Thema verständlich zu machen und die Bandbreite aufzuzeigen.

    Ähnlich wie Sebastian sehen wir das auch: man sollte eine Grenze zum Katastrophentourismus ziehen, bei dem es nur um Sensationsgier geht.

    Liebe Grüße Gina und Marcus

    Antworten
    • 3. August 2019 um 9:08
      Permalink

      Liebe Gina, lieber Marcus,

      vielen Dank für euren Input! Euer Artikel zu dem Besuch der Killing Fields hat mich sehr berührt!
      Liebe Grüße,
      Sandra

      Antworten

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